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Leserbrief - Zu „Signale der Geschlossenheit“ (FN, 8. Februar) „Sanktionen schaden in erster Linie uns“

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Die deutsche Politik hat sich selbst in die Lage gebracht, zwischen den Weltmächten Russland und USA zerrieben zu werden.

In der Energiefrage wird Deutschland durch die eigene Abschaltung von Kern- und Kohlekraftwerken sowie den Bezug von Erdgas, immer abhängiger von Drittstaaten.

Die Ostsee-Pipeline „Nordstream II“ wird seitens der konfliktfreudigen USA zum Politikum erklärt. Und die Energiepreise steigen und steigen. Mein gewerblicher Gastarif wird per 1. März um sage und schreibe 73 Prozent erhöht.

Günstigere Angebote gibt es laut den gängigen Tarifvergleichsportalen nicht.

Für Deutschland geht es doch in erster Linie um eine langfristige Energiesicherheit und darum, dass die Energie bezahlbar bleibt. Bisher bezieht Deutschland sein Erdgas zu mehr als 50 Prozent von Russland, zum Großteil mit Durchleitung durch die Ukraine. Nordstream II bedeutet eine direkte Erdgaslieferung durch Russland.

Sanktionen gegen Russland schaden in erster Linie uns: Höhere Energiepreise beziehungsweise Lieferstopps und Wegfall Exportmarkt. Russland wendet sich verstärkt China zu…

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