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Leserbrief - Zu „Kommen noch halbwegs über die Runden“ (FN, 28. März) „Rettungsschirme im tatsächlichen Tun“

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www.daslandhilft.de: Das ist eine tolle zentrale Plattform der Landwirtschaft mit gutem Zuspruch an freiwilligen Helfern. Sie sollte auf alle systemrelevanten Bereiche mit Mangel an Arbeitskräften ausgeweitet werden.

Und wenn die Freiwilligen nicht ausreichen? Aktuell ist sehr viel staatlich finanzierte Arbeitskraft geparkt – durch geschlossene Schulen, Kindergärten, Ämter, Menschen in Kurzarbeit und anderes.

Über das Direktionsrecht der Dienstherren beziehungsweise Anpassung der „Corona-Verordnungen“ ist eine staatlich gesteuerte Nutzung dieser Arbeitskraft an jedem Ort dieser Republik ohne große räumliche Wege, ohne Zeitverlust möglich – ein Rettungsschirm im tatsächlichen Tun, ohne Mehrkosten. Mir liegen die europäische Idee und Europas offene Grenzen sehr am Herzen.

Aber schwächen wir – mit unserem scheinbar unendlichen Geldpotenzial für Rettungsschirme – mit dem Anwerben von ausländischen Arbeitskräften mit Mangelberufen nicht diese Länder in der Bewältigung ihrer eigenen nationalen Corona-Krise? Ich hoffe sehr, dass kein Spargelfeld, kein Erdbeerfeld untergepflügt werden, dass kein Patient unversorgt bleibt, keine systemrelevante Hilfe ausbleibt, obwohl parallel zigtausende Arbeits- beziehungsweise Dienststunden ohne Gegenleistung staatlich finanziert werden.

Und – nichts hilft gegen den „Lagerkoller“ besser, als eine sinngebende reale Beschäftigung!

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