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Leserbrief - Zu „Wer die Bundesregierung verlässt, fällt weich“ (FN, 9. Dezember) „Rentner haben keine Lobby“

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Die Doppelbesteuerung für viele Rentner ist noch nicht vom Tisch,obwohl der Finanzminister die Aufforderung bekam, dies schnellstmöglich zu klären.

Nachdem die Ampel die angekündigte Rentenerhöhung für 2022 schon wieder in Frage stellt, wird es Zeit, dass sich die Rentner zu Wort melden. Rentner haben im Gegensatz zu Pensionären keine Lobby, die Pensionen steigen nach den Abschlüssen im öffentlichen Dienst an, obwohl ein Pensionär keinen Cent für seine Pension eingezahlt und der Staat seine Fürsorgepflicht sträflich vernachlässigt hat, weil er keinerlei Rücklagen für seine Pensionäre bildet. Der Pensionär bekommt das doppelte und mehrfache an Pension gegenüber dem Rentner, ist das gerecht?

Es wird höchste Zeit, dass endlich alle Beschäftigten – egal wo – in die Rentenkasse einzahlen. Eine Rentenreform ist dringend notwendig, aber da traut sich offensichtlich kein Politiker ran. Tun ist wohl ein Fremdwort für viele Politiker. Siehe CumEx- und CumCum-Geschäfte – hier wurden Milliarden Steuergelder verbrannt. Die Verantwortung lag beim Finanzminister. Das Wirecard-Thema kommt ja auch noch dazu.

Politiker leisten einen Eid dem Volk zu dienen, und was tun sie? Sie dienen nur sich selbst (siehe FN-Bericht vom 9. Dezember über Übergangsgeld und Ruhegehälter). Es ist ein Affront für alle Rentner, die jahrzehntelang in die Rentenkasse einbezahlt haben. 21 Millionen Wählerstimmen können sehr viel verändern.

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