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Leserbrief - Zu „Fassbier-Sektor fast komplett weggebrochen“ (FN, 4. April) „Regierung hat viel zu spät reagiert“

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Ich ärgere mich über den Aktionismus unserer Regierung.

Es wurden zu viele Geschäfte geschlossen und damit ernstlich Existenten gefährdet. In den meisten Geschäften können die Abstandsregelung eingerichtet werden. Auch die Gastronomie könnte ohne Probleme Sicherheitszonen einrichten.

Der Staat muss jetzt Milliarden Gelder aufbringen, um die Umsatzeinbußen dieser Geschäfte auszugleichen. Von unseren Politikern erwarte ich intelligentere Lösungen. Es gibt außer Fußball andere Freiluft-Sportarten, bei denen leicht die Sicherheitsabstände einhalten kann. Man hat alle Sport- und Spielanlagen geschlossen.

Unsere Regierung wird für ihr Krisenmanagement gelobt, warum eigentlich? Als in China die Probleme der Ausbreitung bekannt wurden, hätte man sich konkrete Gedanken um die Sicherheit unseres Pflegepersonals machen müssen. Alle Pflege- und Gesundheitseinrichtungen hätten rechtzeitig mit Pflegeausrüstung versorgt werden müssen, bevor sie auf dem Weltmarkt ausverkauft waren. Viel zu spät hat unsere Regierung reagiert.

Die Priorität der Aktionen hätte unsere Regierung anders gestalten müssen. Erst die Anschaffung der Sicherheitsausrüstung, dann die Ausstattung aller Einrichtungen. Dann hätte man Einrichtungen schließen können, in denen eine Ansteckung besonders gefährlich ist.

Einrichtungen, die einen Sicherheitsabstand nicht gewährleisten, hätte man schließen müssen. Alle anderen hätten unter Auflagen weiterarbeiten können.

Das hätte viel Geld gespart, das man zum Beispiel für die Sanierung unserer maroden Schulen hätte einsetzen können.

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