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Leserbrief - Zu „Inflation legt erneut kräftig zu“ (FN, 30. April) „Ran an die Erhöhung des Leitzinses“

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Im April lag die Inflationsrate in Deutschland bei zwei Prozent. Volkswirte erwarten im restlichen Jahr 2021 für Deutschland und den Euro-Raum zeitweise gar eine Steigerung auf drei Prozent. Höchste Zeit für die Europäische Zentralbank (EZB) um Chefin Christine Lagarde bezüglich ihrer Zinspolitik umzudenken. Denn nach Definition der EZB ist die Preisstabilität nur dann gesichert, wenn die jährliche Inflationsrate nahe zwei Prozent liegt.

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Bei zu niedrigen Inflationszahlen, hatte die EZB Angst vor einer Deflation, das heißt, dass Verbraucher in der Hoffnung auf immer weiter fallende Preise, Anschaffungen nach hinten verschieben. Nachdem dieser Sachverhalt nun nicht mehr gegeben scheint, sollte die Zentralbank ihre Zinspolitik neu überdenken.

Denn bisher sind seit Jahren die Sparer die Leidtragenden, während die Aktionäre frohlockten. Also Schluss mit den Mini- beziehungsweise Minuszinsen und ran an die Erhöhung des Leitzinses.

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