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Leserbrief - Zu „Strenger Lockdown über die Ostertage“ (FN, 24.3.) Politischer Offenbarungseid

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Auch ohne Maske stockt mir der Atem, wenn die Kanzlerin einen Satz mit „Wir“ beginnt. Nach dem „Wir schaffen das“ nun das „Wir bleiben zu Hause“. Die Christen im Land werden nebenbei durch die Blume gebeten, Gottesdienste an den Kar- und Ostertagen ohne Besucher zu feiern.

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Wohlgemerkt: Eine Kanzlerin der „C“-Partei möchte die würdige Feier des höchsten christlichen Fests untersagen. Unterstützung erhält sie im Kadavergehorsam von den Landesfürsten. Der bayerische Ministerpräsident bekennt ungeniert, dass er alles „mit gutem Gewissen“ mittrage. Könnte ein politischer Offenbarungseid deutlicher ausfallen?

Jedes Mitglied und jeder Mandatsträger der C-Parteien auf Orts-, Stadt-, Kreis-, Landes- oder Bundesebene müsste spätestens jetzt den Aufschrei wagen. Aber vermutlich wird es wie 2015 mit der Flüchtlingskrise enden: Ohne Widerstand wird man Merkel wie eine absolutistische Herrscherin walten lassen.

Vom Pfarr- oder Kirchengemeinderat bis hin zu den Bischöfen wünschte ich mir ebenfalls einen Aufschrei und den Bekennermut, das Osterfest in würdiger Weise zu begehen.

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Doch die Kirchenleitungen predigen lieber Seenotrettung und Klimaschutz als das kaum vermittelbare Osterevangelium.

Zum religiösen Grundwasserspiegel in der Politik lohnt sich ein Blick in den Kalender: Söder kündigt Lockerungen frühestens ab dem 12. April an. Am Abend des 13. April beginnt für Muslime der Fastenmonat Ramadan. Ein Schelm, wer hier einen Zusammenhang herstellen möchte. „Wir bleiben zu Hause“ – manche Politiker sollten sich auch über Ostern hinaus daran halten.

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