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Leserbrief - Zu „Ausweis mit vielen Fragezeichen“ (FN, 5. Mai) „Politik behandelt uns wie kleine Kinder“

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Am 25. April publizierten Dr. Markus Söder (MdL) und weitere staatliche Würdenträger (auf Staatskosten?) Worte des Gedenkens anlässlich 75 Jahre Befreiung der bayerischen Konzentrationslager. Mit einem klaren Bekenntnis zur Würd eines jeden einzelnen Menschen. Am 29. April beschließt das Bundeskabinett in einem Gesetzentwurf die (temporär gestoppte) Einführung einer „Immunitätsdokumentation“. Alibimäßig wird der Ethikrat um eine Stellungnahme gebeten. In der (naiven, wie ich hoffe) Hoffnung, dass er einen Korrekturvorschlag für die Einführung dieses unsäglichen Vorschlags findet? Wie ticken Politiker, die sowas vorschlagen? Und wie ticken Politiker, die sowas durchwinken?

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Die gleichen Politiker begrüßen den Waffenstillstand von 1945 und sagen, Gott sei Dank, keine Diktatur mehr, oder so ähnlich? Frieden und Respekt auf Erden für alle Menschen, dafür stehen wir? Und manche verfügen die französischen Politiker mit dem (historischem und achtenswerten) Leitspruch „Liberté, égalité, fraternité“ – Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit? Lieber Christian Lindner, nicht nur, dass in Corona-Zeiten die „Regierung zu Bürgern spricht wie zu Kindern“, nein, sie behandelt uns wie Kinder. Die Zeit des blinden Gehorsams ist aber vorbei. Ich bin kein Kind mehr. Ich bin ein mündiger und freier Bürger und bestehe auf meine Grundrechte. Der Staat bin ich ... auch.

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