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„Ohne irgendeinen Beleg“

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Zu „Reichsbürger meiden in der Regel die Öffentlichkeit“ (FN, 28. Mai):

Das Interview mit Timo Büchner zeigt eindrucksvoll, wie sogenanntes „Framing“ funktioniert – wie man Bilder erzeugt und verfestigt, die es in der Realität so gar nicht gibt. Herangezogen wird hierfür ausgerechnet Herr Timo Büchner, der als „Rechtsextremismus-Experte“ vorgestellt wird.

Dass Büchner für die linke Amadeu-Antonio-Stifting und für das linksextremistischen Antifa Infoblatt schreibt, bleibt natürlich unerwähnt. Büchner ist also in erster Linie ein linker „Aktivist“, der seine politische Agenda vorantreiben möchte. Ihn als vermeintlichen „Experten“ seine kruden Theorien verbreiten zu lassen, ist aus meiner Sicht unseriös.

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Eine Erklärung, wie die „rechtsextremen“ Strukturen in der Region denn nun konkret aussehen, bleibt Büchner erwartungsgemäß schuldig. Vielmehr schwurbelt er von einer heterogenen Szene, bei der natürlich auch die AfD nicht fehlen darf. Ihm geht es einzig und allein wieder darum, die AfD in die Nähe eines nicht weiter definierten Rechtsextremismus zu rücken, ohne irgendeinen Beleg zu liefern. Tatsächlich geht es in dem Interview auch nicht um Aufklärung. Es geht wieder einmal darum, Kritiker zu markieren und sie zu Aussätzigen zu erklären. Dies klappt zum Glück nicht immer, wie selbst Herr Büchner anmerkt, weil sich viele noch ihres eigenen Verstands bedienen und auf ihre Menschenkenntnis vertrauen, statt zwielichtigen „Experten“.

Abschließend stellt sich noch die Frage, warum die Redaktion als Titelbild (Symbolbild) irgendeine mehrere Jahre alte Aufnahme einer Demonstration gewählt hat, die überhaupt keinen Bezug zur Region hat? Die Antwort ist einfach: Es geht nicht um neutrale Information, es geht einzig und allein um Manipulation der Leser.

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