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Leserbrief - Zu „Grüne Wohlfühl-Republik“ (FN, 20. März) Nicht zum „Wohlfühlen“

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Die Überschrift hört sich erst einmal gut an. Der Inhalt des 137 Seiten umfassenden Wahlprogrammentwurfs der Grünen ist jedoch alles andere als zum „wohlfühlen“, frei nach Pippi Langstrumpf: „Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt“. Ab 2030 keine Neuzulassung von Autos mit Verbrennungsmotoren mehr und damit einseitige Fokussierung auf E-Mobilität anstatt Technologieoffenheit wie Weiterentwicklung des Dieselmotors; stärkere Erhöhung der CO2-Steuer, mit Umverteilung der Einnahmen in Form eines „Energiegeldes“, damit die nächsten Jahre steuerbedingt steigende Sprit-, Gas-, und Heizölpreise; gemeinsame Einlagensicherung innerhalb der EU, was bedeutet, dass die deutschen Einlagensicherungssysteme beispielsweise für bonitätsschwache südeuropäische Banken haften sollen; Einführung einer Vermögenssteuer; Abschaffung des Optionszwangs im Staatsangehörigkeitsrecht und generelle Ermöglichung von Mehrstaatigkeit; Antrag auf Einbürgerung möglich, wenn man sich fünf Jahre in Deutschland aufgehalten hat: also auch die abgelehnten Wirtschaftsflüchtlinge, welche sich noch in Deutschland befinden und nicht abgeschoben werden? Das gibt es in keinem mir bekannten Land der Welt und ist unserem – noch funktionierenden – Sozialstaat nicht zuzumuten.

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