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Leserbrief - Zu „17 neue Risse an Rohren“ (FN, 10. Juli) „Neckarwestheim sofort abschalten“

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Erst im Februar ist radioaktives Wasser ausgetreten. Die Risse im Atomkraftwerk Neckarwestheim sind schon lange bekannt, und jetzt lesen wir von 17 neuen Rissen. Trotz dieser zahlreichen Pannen ließ die grüne Landesregierung Baden-Württemberg den Reaktor immer wieder ans Netz.

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„Schon eine bloße Betriebsstörung kann so einen schweren Atomunfall auslösen, mit Freisetzungen größer als in Fukushima.“ Das schreibt die Bürgerinitiative „ausgestrahlt.de“. Professor Klaus Buchner, Atomexperte und Mitglied im Bundesvorstand der ÖDP, kommentiert: „Diese Art von Rissen, wie sie auch in Neckarwestheim aufgetreten sind, lässt sich grundsätzlich nicht beherrschen. Sie wurden in der Vergangenheit in mehreren, inzwischen abgeschalteten AKW entdeckt. Wo sie auftreten, ist man nie sicher, ob es nicht plötzlich zum Abreißen eines Rohrs kommt, in dem über 300 Grad heißes Wasser unter ungeheurem Druck steht. Die Folgen wären katastrophal: Eine Kernschmelze wäre möglich.“

Einen Nachweis, dass Rohre aufgrund der Risse nicht brechen können, gibt es nicht. Ein solcher Nachweis sei auch gar nicht möglich, fügt einer der Gutachter laut „ausgestrahlt.de“ hinzu.

Davor hatte Dipl.-Ing. Dieter Majer, einst der oberste Atomaufseher im Bundesumweltministerium, darauf hingewiesen, dass es keine Sicherheitsnachweise gebe, die den Weiterbetrieb des Riss-Reaktors rechtfertigen.

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Mit solchen Sicherheitsnachweisen hatte das Umweltministerium von Baden-Württemberg den Weiterbetrieb des Pannen-AKW immer wieder begründet. Die grüne Landesregierung in Baden-Württemberg muss Neckarwestheim sofort abschalten.

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