AdUnit Billboard

Leserbrief - Zur Regelung, dass zweite Mannschaften von Bundesligisten nicht in die 2. Liga dürfen Motivation wird genommen

Lesedauer

Viele Vereine der Fußball-Bundesliga haben auch eine zweite Mannschaft im Spielbetrieb, welche unter dem Begriff U-23 läuft. Die meisten von ihnen spielen in den Regional- und Oberligen ihrer jeweiligen Landesverbände. Sinn und Zweck dabei ist, aus diesem Unterbau eventuell spätere Talente aus den eigenen Reihen, für das Profiteam zu rekrutieren.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Hiervon profitierte in jüngster Zeit das Talent Musiala bei Bayern München und Knauff und Tigges bei Borussia Dortmund, welche inzwischen mit Profiverträgen ausgestattet wurden.

Während früher U-23-Teams von Mainz und Bremen gar den Aufstieg in die 3. Liga schafften, war in den beiden vergangenen Jahren nur Bayern München in dieser Klasse vertreten. Völlig überraschend war in der Saison 2019/20 die Meisterschaft der Bayern in der 3. Liga. Für viele ist es deshalb unverständlich, warum die Bayern in diesem Jahr wieder in die Regionalliga Bayern absteigen mussten.

Eine Erklärung kann nur sein, dass den meisten Talenten die Motivation fehlte, mit einem Meistertitel nicht in die 2. Bundesliga aufsteigen zu dürfen. Deshalb sucht man sich lieber einen anderen Verein, wo man höherklassig spielen kann, wenn es für das eigene, hochklassige Profiteam, nicht ganz reicht. Warum der DFB diese Regel verfasst hat, ist dessen Geheimnis. Das Argument „Wettbewerbsverzerrung“ stünde erst dann zur Debatte, wenn beide Mannschaften eines Vereins in der selben Klasse spielten.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

In der kommenden Saison bereichern wieder zwei U-23-Teams die 3.Liga: Der SC Freiburg und Borussia Dortmund, die Meister der Regionalliga Südwest und West.

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1