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Leserbrief - Zu „Der Pandemie näher auf die Pelle rücken“ (FN, 5. November) Mobile Impfaktionen sind eine gute und wichtige Sache

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Der Tauberbischofsheimer Bürgermeisterin gebührt volles Lob für das Ermöglichen der Mobilen Impfaktion zum jetzigen Zeitpunkt. Sie verwendet zwar auch den Standardausspruch deutscher Politiker in diesem Jahr, „das war nicht absehbar, vorhersehbar“, aber hier ist es eine ehrliche Feststellung. An anderer Stelle klingt es scheinheilig, verlogen und so kombiniere ich zwei bekannte Sprüche zu einem: „Auch du, mein lieber Spahn!“

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Ich selbst war auch auf dem Marktplatz in Tauberbischofsheim und sah die vielen Impfwilligen. Es waren wesentlich mehr als auf dem Zeitungsfoto ausschnittsweise zu sehen sind. Ich hatte mich deshalb nicht in die Schlange der Wartenden eingereiht, weil ich als über Achtzigjähriger wegen der voraussehbar langen Wartezeit Bedenken hatte. (Nebenbei: Vor vier bis fünf Jahren hätte ich keinerlei Unsicherheit gekannt).

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Als ich heuer im März und April beim Impfzentrum mir meine beiden Impfungen geben ließ, gab es wegen des Anmelderituals nur kurze Wartezeiten. Und da waren auch ältere Frauen und Männer mit Behinderungen, wie mit Stöcken Gehende, Rollator- und Rollstuhlfahrende. Auf dem Zeitungsfoto vor dem Rathaus sieht man nur Leute, die aussehen, als könnten sie die Wartezeit gelassen auf sich nehmen.

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Veröffentlicht
Von
Heike von Brandenstein
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Meine Anregung: Könnte man bei dieser schwierigen Infektionslage mal einen Termin für über 80-Jährige und auch Jüngere mit Arztbescheinigung anbieten mit Innen-Wartemöglichkeit und Stuhlreihen im Zwei-Meter-Abstand. Und das nicht nur in Bischeme. Der Tauber entlang sind auch noch andere größere Ortschaften, wie Wertheim, Bad Mergentheim. Das käme den Krankenhäusern zugute. Das Personal würde nicht so rasch überlastet durch allzu voll belegte Intensivstationen.

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Verlassen wir uns nicht nur auf die Politik von oben, ergreifen wir selbst Initiative. Anette Schmidt hat es uns vorgemacht.

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