AdUnit Billboard

Leserbrief - Zu „Engagement für offene, vielfältige . . .“ (FN, 30. 1.) „Mich beschleicht ein komisches Gefühl“

Lesedauer

Die Gründung des Vereins gegen Judenfeindlichkeit ist lobenswert. 22 Politiker schließen sich zusammen um dagegen anzukämpfen. Aller Ehren wert.

Nur wie sie das machen wollen wird nicht erwähnt. Frau Aras spricht von einem Angriff auf unsere Grundwerte und räumt gleichzeitig ein, der Staat könne diese Werte nicht mehr verteidigen.

Ein Armutszeugnis. Aras ist dankbar für diese Initiative aus der Zivilgesellschaft und dabei sein zu dürfen. Wer aber ist die Zivilgesellschaft? Sicher nicht nur 22 hochkarätige privilegierte Politiker, sondern „der kleine Mann“auf der Straße.

Da wird von vielen Antisemitismus „gedacht“ und vielleicht auch „gelebt“. Man kann nicht in die Köpfe der Menschen hineinschauen.

Die Statistiken beweisen es. FDP-Politiker Rülke: „Ich habe den Verdacht, der Antisemitismus war nie weg“.

Ja, wo hat denn der Mann die letzten Jahre gelebt? Sicher nicht in Deutschland. Mich beschleicht hier ein komisches Gefühl.

Wieso gründet man den Verein erst jetzt, wo es doch schon so lange Antisemitismus gibt? Oder brauchte man erst den 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz?

Oder geht es hier nur um die politische Korrektheit?

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1