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Leserbrief: Zum "Leserbrief-Kröten-Krieg" Menschliches Miteinander vermisst

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Er (Gott) kam in sein Reich (Joh. 1. 11), "Er entäußerte sich", weil er die Menschen liebt und will, dass die Menschen einander lieben. Beim derzeitigen Leserbrief-Kröten-Krieg in der Presse unseres Raumes vermisst der aufmerksame Leser dieses menschliche Miteinander. Mag sein, dass manche Darstellungen polemisch oder übertrieben sind.

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Auf der einen Seite Ehrfurcht und Achtung vor der Natur und der Kreatur. Auf der anderen Seite die Sorge, dass durch die vier Krötentunnel unsere kaputten Straßen und andere menschliche Bedürfnisse zu kurz kommen. Beides sind berechtigte Sorgen. Manchmal gewinnt man auch den Eindruck, dass mit "Kanonen auf Spatzen geschossen wird", als ob es hierzulande nichts Wichtigeres gäbe. Es ist kein Geheimnis mehr, dass die Zusammenhänge der Natur und der Kreatur durch menschliches Eingreifen und Verhalten gestört sind. Schwarze Wolken bilden sich am Horizont unseres Planeten. Es ist ebenso wahr, dass jährlich mehr als hunderttausend Mal menschliches Leben vernichtet wird. Die Kosten der Abtreibungen bezahlen wir per Gesetz alle und schweigen dazu.

Ein Aufschrei in der Gesellschaft wäre mindestens so wichtig wie die Krötenkritik. Man soll die nur scheinbar entgegengesetzten Interessen nicht gegeneinander ausspielen. Wie wäre es, wenn man das eine tut und das andere nicht in Vergessenheit geraten lässt.

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