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Leserbrief - Zu „Susanne Eisenmann hält an Pfingst- und Sommerferien fest“ (FN, 25. April) „Mehr Weitblick für die Zukunft“

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Mit Verwunderung muss ich feststellen, dass sich Frau Dr. Eisenmann mit dem zurzeit zweitrangigen/kurzfristigen Thema „Ferien“ befasst. Ich würde mir von einem guten Krisenmanagement einer CDU-Politikerin, die das Ministerpräsidentenamt anstrebt, mehr Weitblick und Ideen für die Zukunft wünschen.

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Immer wieder hört man zurzeit die Floskel „in der Krise auch die Chancen nutzen“.

Mit der sofortigen Einführung von G 9 für alle Klassen der G 8-Gymnasien könnte man die Chance nutzen, die Krise zu bewältigen und zudem frühere Fehler beseitigen.

Aus Platzgründen kann ich nurbeispielhaft belegen, was möglich wäre: Für die aktuell achten Klassen würde umgehendes G 9 bedeuten, dass diese bis zum Beginn der Kursstufe noch sechs Halbjahre Zeit hätten, das „fehlende zweite Halbjahr“ aus Klasse acht und die vier Halbjahre aus Klasse neun und zehn (G 8) zu absolvieren.

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Dies geschieht dann in den drei Jahren der Obertertia, der Ober- und Untersekunda (klassische Bezeichnung für G9). Relativ gesehen hätte man die 6/5-fache Zeit für den Unterricht, was eine 5/6-fache faktische Unterrichtszeit zur Folge hätte. In absoluten Zahlen hätte man also 36 mal 5/6, sind gleich 30 Schulstunden pro Woche. Statt ein Halbjahr verloren, ein Halbjahr gewonnen und keinen Unterricht bis 17 Uhr.

Für die fünften Klassen würde das bedeuten, dass sie dann als Quintaner noch nicht eine zweite Fremdsprache erlernen müssten, sondern Zeit für die Festigung der „ausgefallenen“ Inhalte hätten.

In der Quarta würde dann erst die zweite Fremdsprache starten.

Hier darf man die Politiker auch gern an die Aussagen erinnern, dass es am Geld nicht scheitern dürfte.

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