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Leserbrief - Zu „Söder und Laschet: K-Frage . . .“ (FN, 13. April) „Max und Moritz“

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Politische Parteien neigen dazu, dem demokratischen Publikum das Beste zu bieten. Das ist verständlich. Der kleine Haken an der Sache ist die spezielle Relativitätstheorie des „Besten“.

Oder – personalisiert – der Besten. CDU und Co. hatten Zeiten, in denen sie nicht nach Personal, sondern nach Pöstchen suchen mussten, um den Besten eine Perspektive zu bieten. Das hat sich markant geändert: Merkels Christlich Demokratische Einheitspartei hat den Spagat geschafft, deutschtümelnde Nibelungentreue mit sozialistischer Realitätsverkennung zu fusionieren. Dabei ist alles, aber auch restlos alles auf der Strecke geblieben, was selbst denken konnte. Übrig geblieben sind Gestalten wie der ewige Prinz Karneval Laschet mit frühmittelalterlichen Wurzeln im Hause der Karolinger, und ein physisch rundum robuster Mittelfranke. Und das war’s.

Wie ausgeblutet muss eine Parteikadaver sein, wenn Max und Moritz das Beste sind?

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