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Leserbrief - : „Es geht um Selbstbestimmung“ (FN vom 22. Dezember) Massive Aufweichung des Lebensschutzes

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Das Selbstbestimmungsrecht eines Menschen endet dort, wo es auf ein anderes, mindestens ebenso wichtiges Recht stößt, nämlich das Recht auf Leben. Nicht ohne Grund ist nach geltender Rechtslage in Deutschland Abtreibung noch immer ein Straftatbestand, wenn auch in den ersten zwölf Lebenswochen des Kindes unter bestimmten Voraussetzungen straffrei gestellt. Eine Abtreibung kann und darf niemals eine ärztliche „Dienstleistung“ wie andere sein, da hier nicht Krankheit geheilt oder gar Leben gerettet, sondern das Leben eines ungeborenen Kindes vernichtet wird.

Die von der Ampel-Koalition geplante Streichung des Werbeverbots für Abtreibungen aus dem Strafgesetzbuch (§ 219a) soll den Anschein erwecken, dass Abtreibungen ein normales Mittel der Geburtenregelung und somit legal seien. Dies stellt einen eindeutigen Angriff auf das in Artikel 2, Absatz 2 GG verbürgte „Recht auf Leben“ dar. Dort heißt es: „Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“. Nach Ansicht der Ampelparteien schließt „jeder“ also dann die ungeborenen Kinder nicht mehr ein.

Ob es den Wählern dieser Parteien bei der letzten Bundestagswahl wohl bewusst war, dass diese Wahlentscheidung eine massive Aufweichung des Lebensschutzes in Deutschland mit sich bringen würde? Denn die Streichung des § 219a wird erst der Anfang sein.

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