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Leserbrief - Zu „200 Millionen für Lobbyarbeit“ (FN, 10. Dezember) „Lobbyfrei“ mit Fachleuten

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Herr Schick von Finanzwende macht es sich zu einfach mit seiner pauschalen Kritik an der Finanzindustrie: Lobbyarbeit gibt es in jeder Branche wie Automobil, Pharma, Lebensmittel, et cetera.

Hier geht es jedoch nicht nur darum, die eigenen Interessen durchzusetzen, sondern vielmehr auch darum, unbedarften Politikern fachbezogene Informationen zur Entscheidungsfindung zu liefern.

Denn wenn ein gelernter Bankkaufmann als Bundesgesundheitsminister, eine gelernte Ärztin als Bundesverteidigungsministerin und aktuell als EU-Kommissionspräsidentin, oder ein studierter Rechtswissenschaftler als Wirtschafts- beziehungsweise Finanzminister fungiert, dann kann hier nun mal nicht das Wissen und die Weitsicht einer entsprechend ausgebildeten und erfahrenen Person vorherrschen. Um Deutschland „lobbyfrei“ machen zu können, bedarf es in erster Linie in den jeweiligen Ressorts entsprechender, sehr guter und erfahrener Fachleute und nicht politisch „gewollter“ beziehungsweise angelernter Berufspolitiker.

Beispiel für einen Fachmann: Alois Gerig ist ausgebildeter Landwirtschaftsmeister und fachbezogen im Bundesfachausschuss „Landwirtschaft und ländlicher Raum“ tätig.

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