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Leserbrief - Zu "Fußball, Bücher, Rathaus - in der Heimat von Martin Schulz" (FN 18. März) Legitim, den Bewerber genauer anzusehen

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Wenn jemand sich um eines der höchsten Staatsämter bei uns bewirbt, ist es legitim, dass man sich den Bewerber etwas genauer ansieht.

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Da las man kürzlich, der Kanzlerkandidat Martin Schulz habe die Schule "sausen" lassen und sei nach der 11. Klasse ohne Abitur abgegangen. Andere Quellen sagen: Er hat nicht die Schule "sausen" lassen, sondern er ist rausgeflogen, weil er nämlich gleich zweimal in der 11. Klasse sitzen geblieben sei.

Dass er danach ein Jahr arbeitslos war, eine Lehre und das Saufen begonnen hat, gehört auch nicht gerade zu einer Erfolgsbiografie.

Sodann seine Bürgermeistererfahrung. Dazu muss man wissen, dass es damals in Nordrhein-Westfalen noch den (hauptamtlichen) Stadtdirektor gab, der die Arbeit gemacht hat. Der ehrenamtliche Bürgermeister war lediglich Vorsitzender des Rates und Repräsentant der Kommune, mehr nicht.

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Die bleibende Leistung des ehrenamtlichen Bürgermeisters Martin Schulz besteht unter anderem darin, dass er das Würselener Spaßbad "gegen den Willen der Bevölkerung" durchgesetzt hat. Dieses "Spaßbad" ist ein teurer Spaß geworden, es verursacht jährlich eine Million Euro Verlust.

Dazu kommen die Vorwürfe im Zusammenhang mit seiner Zeit als EU-Präsident, nämlich "Günstlingswirtschaft und Machtmissbrauch". Hier ermittelt inzwischen das Europäische Amt für die Betrugsbekämpfung (Olaf).

Dass man mich nicht falsch versteht. Ich kann diesen Martin Schulz durchaus verstehen. Was hat einer mit einer solchen Biografie schon groß zu verlieren?

Verstehen kann ich nur die Menschen nicht, die einem solchen (Sozial-) Populisten zujubeln und partout von ihm regiert werden wollen.

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