AdUnit Billboard

„Lebensrecht wird untergraben“

Lesedauer

Leserbrief zu „Zugang zu Informationen über Abtreibung jetzt barrierefrei“ (FN, 25. Juni).

Es war zwar zu erwarten, dass der Paragraf 219a StGB „Verbot der Werbung für Abtreibungen“ im Bundestag gekippt werden würde. Dennoch ist es traurig, wie hier ein weiterer Schritt in Richtung einer Legalisierung von Abtreibungen getan wurde. Denn durch die Aufhebung dieses Paragrafen wird ja gar kein Informationsdefizit beseitigt, wie behauptet wird. Mit Hilfe einer in der vergangenen Legislaturperiode von der Bundesärztekammer erstellten und ständig aktualisierten Liste kann jede abtreibungswillige Frau bereits jetzt problemlos im Internet alle diesbezüglichen Informationen finden. Auch die Kontaktdaten von Ärzten und Einrichtungen, die Abtreibungen durchführen und die von ihnen angebotenen Methoden.

Stattdessen wird mit der Streichung des Paragrafen 219a das Lebensrecht ungeborener Kinder weiter untergraben. Denn wie sollte eine Handlung, für die geworben werden darf, weiterhin rechtswidrig sein? Und schon werden seitens Grünen und Linken Forderungen laut, auch „über den Paragraf 218 zu reden“.

Eine Abschaffung des Paragrafen 218 aber würde wahrscheinlich die unbegrenzte Freigabe der Abtreibung nach sich ziehen. Nicht jedem scheint bewusst zu sein, dass Abtreibung immer die Tötung eines ungeborenen Menschen bedeutet.

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1