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Leserbrief - Zu „Echtes Ärgernis wird endlich beseitigt“ (FN, 1. März) Kritik an „Spielzeug“-Aufzügen

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Die Erneuerung der Aufzüge am Bahnhof Seckach erscheint zunächst absolut sinnvoll. Viele Reisende können aus eigener Erfahrung darüber berichten, wie oft die Aufzüge nicht funktionierten.

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Auf den zweiten Blick sieht das jedoch nur nach „Schönfärberei“ aus. Ein sehr wichtiger Aspekt ist nämlich, zum Leidwesen der immer größer werdenden Schar der Radfahrer, die Tatsache, dass die Aufzüge derart klein sind, dass ein Fahrrad praktisch nicht darin transportiert werden kann.

Derartige „Spielzeug“-Aufzüge findet man sonst weit und breit an keinem anderen Bahnhof (und schon gar nicht an einem Bahnknotenpunkt wo viele Menschen, oftmals auch unter Zeitdruck, von einem Bahnsteig zum anderen gelangen müssen, wenn sie ihren Anschlusszug nicht verpassen wollen).

Gerade die Bahn macht doch Werbung für (Wochenend-) Ausflügler wie Wanderer und Radler, aber auch für (Berufs-) Pendler aus Umweltschutzgründen die Züge, welche immer mehr Platzkapazität für Fahrräder bieten, doch auch in die Reiseplanung miteinzubeziehen. Doch gerade am Bahnhof Seckach kann die Fahrt mit dem Zweirad ganz schnell in Enttäuschung und Ernüchterung enden, da dieser Knotenpunkt wohl auch noch nach den hohen Investitionen von rund 560 000 Euro für die Rad-Touristen und Rad-Pendler unattraktiv bleibt! Viele von ihnen werden gezwungenermaßen einen großen Bogen um Seckach machen müssen. Jetzt liegt es vor allem auch an den Fahrrad-Verbänden und Vereinen bei diesem Thema nicht zu schweigen.

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Noch haben die „Erneuerungs-“ Arbeiten nicht begonnen, es bleibt noch eine sehr kurze Zeitspanne, um die Verantwortlichen davon zu überzeugen, die Planungen nochmals zu überdenken und im Zuge der Arbeiten neue, größere Aufzugskabinen zu integrieren, die auch dieses Ärgernis, welches in der Planung anscheinend bis jetzt gar keine Rolle (!) spielte zu beseitigen. Nur dann wäre die Investition absolut sinnvoll. Ansonsten müsste man hier von einem Paradebeispiel von verschwendetem Steuergeld sprechen!

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