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Leserbrief - Zu „BVB sieht sich gerüstet“ (FN, 18. August) Krise macht ökonomische Defizite deutlich

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Borussia Dortmunds Geschäftsführer Watzke musste bei der BVB-Bilanzpressekonferenz erstmals seit zehn Jahren wieder einen Jahresverlust von knapp 44 Millionen Euro melden, welcher auf die Corona-Pandemie zurückzuführen ist. Wie kein anderer Verein litt man unter dem Zuschauerausschluss in den letzten fünf Heimspielen, was allein einen Verlust von knapp acht Millionen Euro ausmachte.

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Gleichwohl spendete der BVB , wie die anderen drei CL-Teilnehmer, 20 Millionen Euro an die minderbemittelten Bundesligavereine, damit diesen keine Insolvenz droht.

Sehr beruhigend allerdings Watzkes Aussage, dass der BVB noch immer über ein Eigenkapital von 305 Millionen Euro verfügt.

Amüsant war kürzlich der Konter des Sportdirektors Zorc, der auf eine Kritik von Uli Hoeneß zur Ausbildungs- und Transferpolitik des BVB antwortete: „Wenn man jährlich 250 Millionen Euro generiert, lässt es sich mit vollen Hosen gut stinken“. Aber ich meine, auch bei 305 Millionen Euro Eigenkapital des BVB lässt sich auch noch ein gutes G’schmäckle erzielen.

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Spaß beiseite. DFB-Präsident Keller stellte bei einem Treffen mit der Fan-Szene fest, dass bei vielen Vereinen die ökonomischen Defizite nicht durch die Corona-Krise entstanden, sondern durch die Krise erst zutage getreten sind.

Deshalb dürfe es nicht ein „Weiter so“ geben, und man kann nicht ständig über seine Verhältnisse wirtschaften. Recht hat er!

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