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Leserbrief: 2 - Zum Bericht „CO-Ausstoß soll deutlich reduziert werden“ (FN, 15. März) „Klimaschutz bleibt eine Illusion, geschürt von Ängsten und gesteuert“

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Seit 1988 kühlte sich in Deutschland der Monat Januar um 1,0 Grad Celsius ab. Der Monat Februar brachte es in diesem Zeitraum bereits auf minus 1,4 Grad. Und im Main-Tauber-Kreis wurden die Märznächte sogar schon um minus 2,6 Grad kälter! Der März 2018 wird diese negative Entwicklung sogar noch verstärken!

Welches Klima will unser Landrat wohl schützen? Die Wirtschaftswissenschaftlerin Claudia Kemfert sprach vor einigen Jahren im Main-Tauber-Kreis von einer Art Finanzklima, denn „Manche könnten bei der Energiewende profitieren“! Möglicherweise hat unser Landrat eher dieses Klima im Sinn, wenn er vom Klimaschutzkonzept spricht.

So wurde vor wenigen Tagen freudig über gesteigerte Windkrafterträge in den FN berichtet. Diese sind aber allein Folge der per Gesetz über die Windkraftlobby extrem verteuerten Energiekosten privater Bürger. Seit 20 Jahren hat sich, begründet mit der Illusion Klimaschutz, der Strompreis verdoppelt. Zum Wohle der Hersteller und aller Investoren, zum Nachteil der Verbraucher. Mit der Verlockung des Geldes wird Natur und Landschaft verscherbelt wie in einer billigen Bananenrepublik! Und umweltfreundlich? Bezogen auf die erzeugten Strommengen ist der Materialeinsatz an Stahl und Beton extrem umweltschädlich wegen des Raubbaus an Ressourcen. Aber wer sich vor Klimaangstszenarien in die Knie zwingen lässt, erduldet auch das.

Das natürliche Klima schützen zu wollen, erweist sich nach dem neusten Stand der Wissenschaft geradezu als sinnlos! Nicht das CO2, nein, ganz natürliche Prozesse, gesteuert von der Sonnenaktivität, sind im Wesentlichen für Klimaschwankungen verantwortlich.

Es ist bekannt, dass in Kommunen und Landkreisen die Geldbeutel leer sind. Würde man dieses klamme Finanzvolumen mit dem Faktor 1,2 multiplizieren, Herr Landrat, ist das immer noch so viel wie nichts!

Genau so verhält es sich mit dem CO2. Bis kurz nach dem Zweiten Weltkrieg war der Anstieg der CO2-Konzentrationen marginal. Sein Einfluss auf das Klima war auch marginal. Das erzählen alle Wissenschaftler, auch die Klimamodellgläubigen.

Die CO2-Konzentration ist seit etwa 1960 um diesen Faktor 1,2 angestiegen. Aber die Rechenkünstler der Klimamodelle haben wohl vor lauter hochtrabenden und extrem komplizierten Rechenfunktionen das kleine Einmal-Eins vergessen! Denn ein „marginaler Klimaeinfluss“ des CO2 bleibt marginal, selbst wenn man ihn mit dem Faktor 1,2 multipliziert.

Wieso sollte sich ein marginaler kaum erkennbarer Einfluss, verstärkt mit dem Faktor 1,2, in eine Klimakatastrophe entwickeln? Ein Sozialhilfeempfänger würde sich bei dieser Steigerung zwar freuen, denn multipliziert mit 1,2 hätte er schon ein paar Euro mehr, aber er bleibt doch ein Sozialhilfeempfänger und auf die Tafel angewiesen. Deswegen wird doch der nicht reich! Eine Maus bleibt eine Maus, auch mit Faktor 1,2 hochgerechnet. Sie wird niemals ein Elefant!

Die Lenkungsgruppe Klimaschutz des Landkreises ist sehr gut beraten, sich nicht so sehr auf das Finanzklima zu konzentrieren, sondern auf die kommende Abkühlung des Weltklimas. Alle Bereiche des öffentlichen Lebens werden davon betroffen sein. Kommunen und Landkreise werden viel Geld in die Hand nehmen müssen: für zum Beispiel Kälteschäden, Winterdienst, Energiekosten. Klimaschutz bleibt eine Illusion, geschürt von Ängsten und gesteuert – von wem auch immer.

Der März 2018 gibt im Hinblick auf den Klimawandel klare Auskunft: Immer wenn die Sonne im elfjährigen Sonnenzyklus höhere Aktivität hat, dann gibt es im Durchschnitt wärmere Märzmonate. Im Minimum des Zyklus gibt es kältere. Seit vergangenem Sommer gibt es auf der Sonne kaum noch Sonnenflecken, seit vielen Wochen gar keine. Der kalte Februar und der Winterfrühling im März 2018 sind das Ergebnis aufgrund nun stärkerer Ostwetterlagen. Klimawandel ist im Wesentlichen sonnengesteuert. Die Missachtung dieser Erkenntnis der modernen Solarforschung bringt öffentliche Verwaltungen und private, gesellschaftliche Gruppen auf einen verhängnisvollen Irrweg.

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