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Leserbrief - Zum Artikel „Neuer Blickwinkel auf wichtige Themen“ (FN, 1. März) Klarheit über Mitgliedschaften gefragt

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Beim Lesen des Artikels des Bürgermeisterkandidaten Thomas Henninger am Montag in den FN, sind mir zwei Aussagen aufgefallen, die mir nicht ganz klar sind und ich daher nachhaken möchte.

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Herr Henninger betonte, dass er als parteiloser Kandidat antritt: „Parteien haben in der Kommunalpolitik nicht unbedingt etwas zu suchen.“ Dem kann ich voll zustimmen. Doch viele Boxberger sind der Meinung, dass Herr Henninger CDU-Mitglied ist. Wenn dem so ist, sollte er auch dazu stehen.

Allerdings trifft oft auch zu, dass Bürgermeisterkandidaten Mitglied einer Partei sind, jedoch im Wahlkampf betonen, parteiunabhänig zu kandidieren. In der Vergangenheit war häufig festzustellen, dass mit derartigen Aussagen in den Wahlkampf gegangen wurde, nach der Wahl allerdings oft sehr schnell die Parteizugehörigkeit hohe Priorität bekam.

Als Kernmitglied der Bürgerinitiative (BI) „Frankenbahn für alle“ bin ich zwar erfreut, es hat mich allerdings die Aussage etwas erstaunt, dass Herr Henninger der Bürgerinitiative „Frankenbahn für alle“ beigetreten ist. Dies hatte ich bisher nicht entsprechend so konkret empfunden. Richtig ist, dass wir im Vorfeld der Demonstrationsfahrt vom 7. Juli 2018, damalige Gemeinderatsmitglieder, wozu auch Thomas Henniger gehörte und Ortsvorsteher, zu Sitzungen eingeladen hatten. Ziel war, was er damals als Stadtrat auch unterstützte, die Bevölkerung hierfür entsprechend zu mobilisieren, was auch sehr gut gelungen ist und wir allen hierfür dankbar sind.

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Diese Demonstrationsfahrt war mit ein Meilenstein für den Probebetrieb. Doch danach hat sich der Kreis der wirklich Aktiven wieder stark reduziert.

Sicher besteht bei der Vorstellungsrunde am Freitag in der Umpfertalhalle die Möglichkeit nochmals eindeutig Stellung zu diesen beiden Themen zu beziehen und für Klarheit über diese Mitgliedschaften zu sorgen.

Apropos BI „Frankenbahn für alle“ und CDU. Zur letzten Kreistagssitzung hat, wie die FN bereits berichteten, die BI „Frankenbahn für alle“ eine Resolution für den Dauerbetrieb der Haltestellen zwischen Osterburken und Lauda an den Landrat und die Fraktionen übergeben. Seitens der Kreistagsfraktionen Bündnis 90/Grünen und SPD kam man auf die Bürgerinitiative zu und es gab hierzu mit Landtagskandidaten und Kreistagsmitgliedern bereits Ortstermine am Bahnhof in Wölchingen.

Seites der CDU hat sich weder ein Kreistagsmitglied noch der Landtagskandidat und Fraktionsvorsitzende der mitregierenden CDU zu diesem Thema gemeldet. Auch beim Gespräch des Landtagsabgeordneten mit dem Boxberger Bürgermeister im Rathaus, war, laut Pressebericht in den FN, dies keinen Satz wert. Ist die Bevölkerung dieser Region für die CDU nicht relevant?

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