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Leserbrief - Zu „In eigener Sache“ (FN, 31. Oktober) „Keine Fehlentwicklung“

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In dem Kommentar „In eigener Sache“ zum Leserbrief von Frau Dr. Christina Baum sagt Herr Dieter Schwab, eine wichtige Aufgabe einer freien Presse sei, auf Fehlentwicklungen aufmerksam zu machen. Wenn dem so ist, dann hätten Sie das schon bei der massenhaften unkontrollierten Einwanderung 2015 tun müssen. Stattdessen haben Sie die Maßgaben der Politik vehement verteidigt und Andersdenkende mit den Belehrungen ihrer Kommentatoren als Fremdenfeinde, Rechtsextremisten und Populisten bezeichnet. Das Wort Populismus ist übrigens an sich nichts Schlechtes. Es hängt mit Population – Bevölkerung – zusammen und ist eigentlich als Stimme des Volkes zu betrachten. Aber die Art und Weise, wie es von Politikern und Medien gebraucht und in Zusammenhang gebracht wird, haben es zum Schimpfwort gemacht. In einer Demokratie sollte meines Erachtens die Stimme des Volkes erwünscht sein und beachtet werden. Da wir ja aber kein Volk mehr sind, sondern nur noch eine Gesellschaft, braucht man wohl auch die Stimme des Volkes nicht mehr. Sie würde nur noch stören. So hat man auch Begriffe wie „Vaterland“ oder „Nationalbewusstsein“ so lange schlecht geredet, bis sie heute schon als unanständig gelten. Wenn das so weiter geht, wird man bald alles, was nicht in eine gewisse Schablone passt, ausgemerzt haben. Für Sie als „Freie Presse“ ist das dann wohl auch keine Fehlentwicklung.

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