AdUnit Billboard

Leserbrief - Zu „Weiterer Impfdruck nützt nichts“ (FN, 6. September) „Impfen gelebte Solidarität“

Lesedauer

Bravo, Herr Aiwanger. Ich kenne einige Impfverweigerer. Die werden sich freiwillig niemals impfen lassen, holen sich ihre Informationen nur noch von „alternativen“ Medien und glauben an „Die große Weltverschwörung“. Aber auch sehr viele wie Sie, die erst mal abwarten werden wie sich alles entwickelt und dann entscheiden. Bei den wenigsten wird es nützen am Supermarkt ein Impfangebot zu machen.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Beim Thema Klimawandel glaubt jetzt die Bevölkerungsmehrheit der Wissenschaft. Beim Impfen sind wir noch lange nicht so weit. Die Krux beim Impfen: Es funktioniert. Siehe Masern, Pocken, Kinderlähmung usw. Deshalb haben auch Sie als Kind den Oberarm tapfer hingehalten. Aber heute ist ja jeder individuell. Impfen ist gelebte Solidarität und Rücksicht. Wie Richard David Precht sagt: „Es gibt zwei Arten von Verantwortung.“ Wenn ich eine rote Ampel missachte ist es ein Unterschied, ob ich das als Fußgänger oder Autofahrer tue (übrigens bekommt man auch ein Bußgeld für einen nicht angelegten Gurt, obwohl man sich nur selbst schadet).

Seltsam ist ja, dass heutige Impfgegner bei Auslandsreisen ohne Murren empfohlene Zusatzimpfungen gemacht haben. Und sicher sind auch Hund und Katze gegen Staupe und so weiter geimpft.

Fazit: Weiter wie bisher. Mit „Lockdown light“, nur einer „vertretbaren“ Menge an Toten und Geschädigten und Millionen Impfdosen, die bei uns verfallen, weil sie für die Ungeimpften vorgehalten und somit auch nie an die Armen dieser Welt verteilt werden.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2
AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1