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Leserbrief - Zu "Minister warnt vor Neiddebatte" (FN, 24. Mai) Gegen Ungerechtigkeit

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Für wie dumm hält uns eigentlich unser Gesundheitsminister Hermann Gröhe, wenn er uns einreden will, dass unser Gesundheitssystem Gerechtigkeit schafft? Er und auch die großen Parteien wollen dieses Problem nicht zum Wahlkampfthema machen. Jeder weiß doch von der Problematik um die Zweiklassengesundheitsversorgung in Deutschland.

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Während der gesetzlich Versicherte bis zu drei Monate auf einen Facharzttermin warten muss, bekommt ihn der freiwillig Versicherte innerhalb kürzester Zeit. Auch in den Kliniken wird er bevorzugt behandelt und versorgt. Aus Sicht der Ärzte ist das ja zu verstehen, da sie hier bei der Abrechnung ihr Dasein sichern können. Vom gesetzlich Versicherten können sie anscheinend nicht überleben. Aber dieses Problem müsste doch zu aller Zufriedenheit zu lösen sein. Es ist keine Neiddebatte der gesetzlich Versicherten,nein es ist ein Aufschrei gegen diese Ungerechtigkeit in einem Rechtsstaat. Im 21. Jahrhundert darf man sich solche Ungerechtigkeiten in einem Rechtsstaat nicht mehr bieten lassen.

Bald sind Wahlen, und es sind die großen Parteien der Mitte, die dieses Unrecht seit Jahrzehnten dulden und keine Abhilfe schaffen. Es ist allerhöchste Zeit, dass man dieses Problem zum Wahlkampfthema macht.

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