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„Gegen Gottes Ordnung“

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Leserbrief zu „Keine Lösung für komplexe Probleme“ (FN, 15. Juli).

Der Fachkräftemangel ist aus meiner Sicht – neben anderen Ursachen – auch auf hohe Abtreibungszahlen zurückzuführen. In der BRD sind das laut Statistik rund 100 000 pro Jahr. Das entspricht 4000 Schulklassen zu je 25 Schülern (die Dunkelziffer nicht mitgerechnet). 

Soll der Satz „Abtreibung betrifft den eigenen Körper der Frau“ sagen, dass Schwangere über Leben und Tod ihres ungeborenen Kindes wie über ihren eigenen Körper verfügen dürfen? Abtreibung bedeutet meiner Meinung nach keine Selbstbestimmung der Schwangeren, sondern Fremdbestimmung über ungeborenes Leben, das kein Körperteil seiner Mutter ist. Die sogenannte Entscheidungsfreiheit der Schwangeren achtet dabei nicht ehrfürchtig das unverfügbare Lebensrecht der Ungeborenen, sondern missachtet und verletzt es schwer. Abtreibung verstößt nicht angeblich, sondern wirklich gegen Gottes Ordnung (Fünftes Gebot: „Du sollst nicht töten“). Sie tötet Menschen.

Dies bestätigt auch die Embryologie, welche uns lehrt, dass in der befruchteten menschlichen Eizelle schon über drei Milliarden Erbinformationen gespeichert sind. Darüber kann man nur ehrfürchtig staunen. Dies zeigt: Der Mensch wird nicht erst Mensch, sondern ist Mensch von Anfang an, mit menschlicher Würde ausgestattet. Dies erkannte auch Abby Johnson, Leiterin einer Abtreibungsklinik in den USA, als sie per Ultraschall erlebte, wie sich ein ungeborenes Kind verzweifelt gegen seine Tötung wehrte (dokumentiert im Film „Unplanned“). In diesem Leserbrief will ich nur über die Abtreibung als solche urteilen, nicht über davon Betroffene.

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Veröffentlicht
Von
Bernd Daub
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