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Leserbrief - Zu „Flügel lenkt nach Vorstandsbeschluss ein“ (FN, 23. März) Gedankengut des Flügels bleibt Bestandteil

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Die Katze ist aus dem Sack. Klandestin, im Schatten der alles einnehmenden öffentlichen Aufmerksamkeit um den Coronavirus, verkündete der Faschist Höcke – während eines geheimen Treffens seines sogenannten „Flügels“ – alle AfD-Mitglieder, die seiner Botschaft nicht folgen, aus der eigenen Partei „ausschwitzen“ zu wollen. „Wer nicht für mich ist, ist mein Feind!“

Dieser von ihm sprachlich sicherlich bewusst gewählte Anklang an „Auschwitz“ und an die sogenannten „Nacht der langen Messer“, in der Hitler viele hundert parteiinterne Gegner ermorden ließ, veranlasst die AfD-Parteispitze dem Vorhaben Höckes zuvorzukommen und ultimativ die Auflösung des „Flügel“ zu verlangen.

Offensichtlich wollen Faschist Höcke und sein Kalbitz dieser Aufforderung nachkommen, ohne jedoch die Partei zu verlassen. Das Gedankengut des „Flügels“ bleibt somit weiterhin Bestandteil dieser Partei.

Wer also künftig noch AfD wählt, kann sich nicht mehr als Protestwähler bezeichnen. Er wählt bewusst rechtsradikal, rassistisch, gewaltbereit und antidemokratisch.

Wer jetzt noch AfD wählt, will unsere freie, bunte, pluralistische und funktionierende Demokratie zerstören, die sich gerade sichtbar in Zeiten der Krise und auffallend, ohne jegliches Zutun der AfD, hervorragend bewährt.

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