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Leserbrief - Zu „Weiter großes Interesse am Auto“ (FN, 28. August) „Es liegt nur an der Förderung“

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Das Interesse der Bundesbürger an der E-Mobilität ist geweckt, wie die FN in ihrem Artikel zur Aral-Studie „Trends beim Autokauf“ berichteten.

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Das Neuwagen-Vergleichsportal „carwow“ wirbt für diese Entwicklung: „Innovationsprämie für E-Autos 2021: Bis zu 11 000 Euro Elektro-Prämie sichern. Wer der Umwelt etwas Gutes tun will, sollte sich ein Elektroauto oder einen Plug-in-Hybrid anschaffen.“ Die Grünen stört nicht, dass dabei Menschenrechte verletzt und die Umwelt belastet werden. Für die E-Batterien sind Lithium und Kobalt wichtige Rohstoffe. Deutschland muss sie importieren, etwa Lithium aus Chile. Es wird in den Salzwüsten der Atacamawüste abgebaut. Dort leben indigene Völker von Lamazucht und Kunsthandwerk. In deren Dörfern wird das Wasser für Menschen und Felder immer knapper. Der Bergbau hat das Grundwasser verbraucht, die Firmen nehmen sogar Wasser aus dem Fluss, so dass Bauern nicht mehr das Wasser bekommen, das sie brauchen. Im Kongo setzt sich das Drama zum Beispiel beim Abbau von Kobalt fort: Unmenschliche Bedingungen. Die grüne E-Mobilität ein Flop?

Für die Energiewende haben wir doch das Multitalent: den emissionsfreien „grünen Wasserstoff“ – made in Germany. Er würde helfen, Deutschlands größten Treibhausgas-Verursacher, das Auto, klimafreundlich umzugestalten und den Technologiestandort Deutschland zu stärken. Es liegt nur an der Förderung. Die Bundesregierung (CDU, CSU und SPD) hat die nationale Wasserstoffstrategie bereits beschlossen.

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