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Leserbrief - Zu „Linke will Reichen ans Geld“ (FN, 9. Juli) „Es gibt wirklich was zu wählen“

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Ich habe mich sehr gefreut, dass in dem Artikel die Pläne der Parteien in der Steuergesetzgebung so klar und objektiv gegenübergestellt wurden.

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Dadurch wurde für jeden, der den Artikel gelesen hat, sichtbar, dass es keinesfalls gleichgültig ist, wen man im September wählt, sondern dass es zwei Richtungen gibt, die sich an der Frage der Einkommensverteilung scheiden.

Besonders bemerkenswert scheint mir die Aussage, dass das Versprechen von CDU und FDP, keine Steuern zu erhöhen, nicht gegengerechnet ist. Denn das öffentliche Ansehen dieser Parteien fußt bei vielen auf der Idee, sie seien in Sachen Wirtschaft besonders kompetent. Sie sind den Reichen gegenüber besonders freundlich. Das muss nicht dasselbe sein. Wer den Artikel gelesen hat, sieht also in diesem zentralen Bereich der politischen Entscheidungen ziemlich klar.

Wer dazu tendiert, vor allem Überschriften zu lesen, dessen Wahrnehmung wird anders gesteuert.

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„Linke will Reichen ans Geld“ klingt für mich tendenziös, ebenso hätte man schreiben können: „FDP und CDU beschenken die Reichen.“ Beides ist richtig, es setzt nur einen sehr anderen Fokus.

Ich finde das besonders bemerkenswert, unter anderem weil die Montagsausgabe einen Artikel über Armin Laschets Vorstellungen überschreibt „Keine höhere Steuer“.

Das klingt immer gut. In der konkreten Umsetzung zeigen sich dann die Tücken, die man jetzt als Leser wahrnimmt oder eben später als Zahler.

Immerhin ist klar: Es gibt wirklich was zu wählen im September. Es ist nicht egal.

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