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Leserbrief - Zu „Kritik an einer ganzen Branche“ (FN, 20. Juli) „Es gibt Alternativen“

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Sehr geehrter Herr Waldmann. Es ist völlig abwegig mir zu unterstellen, ich wolle eine ganze Branche diskriminieren. Nur die Lithium-Ionen-Batterie-Technologie alleine voranzutreiben halte nicht nur ich für problematisch.

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Als eine von vielen möglichen Alternativen habe ich die Brennstoffzellen erwähnt, die sich unter anderem im stationären Bereich in Zusammenhang mit Gas zunehmend als Heizung bewährt. Auch hier gibt es Verbesserungsmöglichkeiten und Alternativen. Sie haben in Ihrem Leserbrief ja ausführlich aufgezählt, in welchen Bereichen Lithium-Ionen-Batterien verwendet werden – unter anderem Rasenroboter und E-Bikes kommen dazu. Abbau von Lithium und Entsorgung (Elektroschrott) liegen außerhalb unseres Lebensbereichs, zurzeit überwiegend in Südamerika und Afrika. Von den dort damit verbundenen Umweltbelastungen und -zerstörungen spricht kaum jemand. Lithium wird auch erfolgreich in der Medizin, vor allem in der Psychiatrie und Neurologie zur Behandlung eingesetzt, mit all seinen Gefahren (bei auftretenden Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker). Auch bei diesen Anwendungen von Lithium gibt es Therapieversager. Es gibt Alternativen zum Lithium, die auch in anderen Bereichen außerhalb der Medizin in Erwägung gezogen werden sollten.

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