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Leserbrief - Zur Berichterstattung über das Coronavirus „Eine Folge des Raubbaus an der Natur“

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Nach Einschätzung unserer Bundesumweltministerin Svenja Schulze sind Seuchen wie Corona auch eine Folge des menschengemachten Raubbaus an der Natur.

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Mit zunehmender Zerstörung der Umwelt steigt auch das Risiko von Krankheiten, bis hin zu Pandemien. Die Hoffnung, dass mit Corona ein Umdenken zugunsten von Umwelt und Natur einhergeht, weicht zunehmend der Ernüchterung. An erster Stelle ist ohne Zweifel der viel zu hohe weltweite Fleischkonsum zu nennen. Daraus resultieren die dramatisch zunehmende Vernichtung der Regenwälder für den Anbau von Tierfutter (Soja), Massentierhaltung, Wildtierhandel (Wuhan) und so weiter. Trotz Corona wurde allein im April schätzungsweise eine Waldfläche von 645 000 Hektar (circa 900 000 Fußballfelder) zerstört. Es heißt immer, der Verbraucher wäre nicht bereit für Fleisch mehr zu bezahlen, aber in Wahrheit werden die Preise ausschließlich von den großen Lebensmittelketten diktiert und gerade ist wieder ein Preiskampf im Gange. Für den Erzeuger und für das Tierwohl sind die derzeitigen Fleischpreise bei den Discountern eine Katastrophe. Wir Konsumenten hätten es aber auch selbst in der Hand, indem wir dieses sogenannte Billigfleisch nach der Devise „weniger ist mehr“ einfach nicht mehr kaufen würden. Ich erinnere mich noch an eine Zeit, in der meist nur sonntags Fleisch (Sonntagsbraten) auf den Tisch kam. Für heute würde das bedeuten, dass sich viele Umweltprobleme lösen und sich die Massentierhaltung/Großschlachtereien weitgehend erübrigen würden. Fleischverzicht hat mit Armut nichts zu tun.

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