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Leserbrief - Zu „Smilla, lass uns über Umwelt reden“ (FN, 31. August) „Ein heißer Herbst steht uns wohl bevor“

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Es entzieht sich meiner Kenntnis, warum sich die Aktivisten der Klimabewegung ausgerechnet den Freitag, einen Schultag, als Aktionstag ausgewählt haben. Angesichts des Klimastreiktages am 20. September steht uns wohl ein heißer Herbst bevor.

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Besonders den ländlichen Raum werden die ins Auge gefassten Maßnahmen treffen, da deren Bewohner zwangsläufig mehr aufs Auto angewiesen sind. Die Kosten für Raumheizung, einem Grundbedürfnis, werden ebenfalls weiter ansteigen. Die Hauptlast für die Strukturänderung in den Städten werden also der Landbevölkerung zugemutet, ohne hierfür einen CO2-Bonus zu erhalten. Somit jenen, die durch eigene Wälder, Wiesen, Gärten sowie der Pflege der Kulturlandschaft die CO2-Bilanz der Allgemeinheit aufbessern.

Gleichzeitig ermuntert unsere Staatengemeinschaft durch angestrebte Handelsverträge (Mercosur) zum Raubbau in den Ländern Südamerikas. Schließlich brennen auch wegen des globalen Hungers nach Fleisch und Sojabohnen die Wälder Brasiliens.

Die von einigen Politikern bereits im Frühjahr befürchteten Gelbwesten-Proteste auf strengere Maßnahmen des Staates sind zu meinem Bedauern bislang ausgeblieben.

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Nebenbei bemerkt, meine gelbe Weste liegt griffbereit zu Hause. Alleine kann man hier jedoch nichts ausrichten.

Gleichgesinnte sollten von den Klimaaktivisten lernen, bevor es zu spät ist.

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