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Leserbrief - Zu „Wie verbohrt kann man denn sein?“ (FN, 4. Februar) „Die Wahrheit sieht plötzlich anders aus”

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Für hinterhältigen Mord gibt es keine Entschuldigung. Es gibt nur die Gewissheit, dass die Täter eines Tages einem Richter gegenüberstehen werden, an dem niemand vorbei kommt.

Eine solch schreckliche Tat zu benutzen, um eine Gruppe aufgrund von Vermutungen und fadenscheinigen Indizien zu stigmatisieren, ist jedoch unverantwortlich. Doch wenn es sich um Querdenker und Spaziergänger handelt, ist aktuell nicht nur alles erlaubt, sondern wird von einem Teil der Gesellschaft sogar noch mit Applaus bedacht, mindestens aber gut geheißen. Damit wähnt sich der „Ankläger“ moralisch im Recht und auf der Sonnenseite der scheinbaren Mehrheit. Doch die Wahrheit sieht plötzlich ganz anders aus: Auf dem Gelände der Uni Bremen taucht ein Banner auf mit der Aufschrift „Zwei weniger – ACAB“ („All Cops are Bastards“ – „Alle Polizisten sind Schweine“). Dies ist ein beliebter Kampfbegriff „gewaltorientierter Linksextremisten“, wie die Polizeibehörde, die das Plakat umgehend abhängen ließ, feststellt (Quelle: t-online.de, Anm. der Redaktion).

Das passt dann doch viel besser zu allem, was wir aus der Vergangenheit wissen. Während die Spaziergänger ganz überwiegend friedliche Bürger aller Altersgruppen sind, kennen wir die randalierenden Linksextremisten als Autoanzünder, Steinewerfer und Gewalttäter.

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Veröffentlicht
Von
Theo Dietrich
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Ich jedenfalls habe bei den vielen Demos und Spaziergängen nur sehr gut informierte, selbstdenkende und kritisch hinterfragende Menschen mit großem Herzen getroffen. Ich kann nur hoffen, dass sie sich von solchen Unterstellungen nicht beeindrucken lassen, denn ihre Kritik ist nicht nur legitim sondern notwendig. Es darf keinen Impfzwang geben, für niemanden. Danke, dass es solch mutige Bürger gibt.

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