AdUnit Billboard

Leserbrief - Zu Müllablagerung und blinder Zerstörungswut Das Wirken einer Minderheit

Lesedauer

Immer öfter zeigt sich in unserer Stadt ein Bild von Zerstörung und großer Achtlosigkeit: Liegengelassener und weggeworfener Müll auf der einen, sinnlose Zerstörungen auf der anderen Seite machen deutlich, dass wir alle ein Problem haben. Ein Problem mit Menschen, die offensichtlich zu viel Kraft haben – und zu wenig Willen, sich Gedanken zu machen über ihr Tun und Handeln.

Jüngstes Beispiel: Vor einiger Zeit wurde versucht, das Schild am Eingang meines Geschäftes abzureißen. Das solide Metallschild hängt dort seit mehr als 20 Jahren. Was den oder die Täter bewog, hier Hand anzulegen, ist – nicht nur mir – unklar. Mehr als blinde Zerstörungswut fällt mir dazu nicht ein.

Diese Untat ist aber nur ein weiteres Beispiel für viele ähnliche Handlungen: Da wird sinnlos kaputtgemacht, etwa, indem man Blumen aus Pflanzkübeln reißt, da wird eifrig beschmiert (zum Beispiel Unterführungen oder das Mondhäuschen) und es wird vorsätzlich zerstört, was anderen lieb und wertvoll ist.

Mehr zum Thema

Interview

Wieso ein Mannheimer Bildungsexperte Schulnoten sinnvoll findet

Veröffentlicht
Von
Walter Serif
Mehr erfahren
Illegale Müllentsorgung

Mit den Müllhaufen wächst der Unmut in den Wertheimer Stadtteilen

Veröffentlicht
Von
Heike Barowski
Mehr erfahren
Seite 1 - MM

Goldene Momente

Veröffentlicht
Mehr erfahren

Mir ist klar, dass meine Aufzählung unvollständig ist. Mir ist auch klar, dass sehr viele liebenswerte, ehrliche und im wahrsten Sinn des Wortes anständige Menschen in unserer Stadt leben, die Müll- und Kaputtmacher also nur eine kleine Minderheit sind. Ihr Wirken aber ist augenfällig. Und dieser Anblick schmerzt.

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1