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Leserbrief - Zu „LKA-Mann pöbelt in Pegida-Reihen“ und in „Alter Tradition“ (FN, 24. August) „Das Pöbeln hat Hochkonjunktur“

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Pöbeln gehört zum Alltag!? Der Aufschrei und der Umgang mit dem Pöbeln in Sachsen ist groß. Warum eigentlich? Ist Pöbeln nicht salonfähig gemacht worden? Und wurden bestimmte Menschen (deswegen?) nicht sogar belohnt?

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Ein Grüner Abgeordneter beschimpfte den Bundestagspräsidenten mit den Worten: „Sie A. . . !“ Er wurde sogar Minister. Ein Außenminister beschimpft den Kandidaten für das Amt des amerikanischen Präsidenten als „Hassprediger“! Er wurde in das höchste Amt gewählt.

Ein Mitglied der ältesten Volkspartei ließ den Spruch nach der verlorenen Wahl los, „den anderen (der politische Gegner war gemeint) ab jetzt eins in die Fresse hauen“. Sie wurde die Vorsitzende dieser Partei.

Aus dem persönlichen Umfeld kam vor einigen Jahren ein Vater zu mir und beschwerte sich, dass sein Sohn ihn mit „A . . .loch“ betitelte habe. Ich sagte ihm nur, so wie ich dich in der Gremienarbeit erlebe, ist das für mich „verständlich“!

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Das Pöbeln hat Hochkonjunktur!? Dabei müssen besonders jene anfangen, was sie sagen und schreiben, die angeblich Vorbilder sind! Und in den Medien brauchen solche „Ausrutscher“ auch nicht auf der Titelseite erscheinen!

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