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Leserbrief - Zu „Annalena Baerbock will das Land ,entfesseln‘“ (FN, 20. April) „Das große Ganze ist wahnsinnig komplex“

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Frau Baerbock ist eine sympathische Kandidatin. Sie gehört zu den Realisten bei den Grünen und ist zudem ein Medienliebling.

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Sie kommt aus dem Biotop Universität und Politik. Berufserfahrung außerhalb dieses Milieus hat sie offensichtlich wenig oder gar keine. Irreführend scheint mir auch, sie als Juristin zu bezeichnen. Wenn aber politische Reife und Erfahrung, besonders aber Berufserfahrung für entbehrlich erklärt und Parteien damit entkernt werden, wird das dauerhafte Folgen für die Stabilität des politischen Systems haben.

Es werden keine guten sein. Schließlich sind die Fundis, Intoleranten, Gender-Aktivisten und die politisch wie sprachlich Korrekten bei den Grünen auch nicht einfach verschwunden, wenn auch die Partei sich stark gewandelt hat.

Im Ganzen sind die Grünen nicht so bürgerlich-liberal wie sie sich gerne geben, werden aber von immer mehr bürgerlichen Liberalen gewählt. Ob diese je einen Blick auf die zahllosen Leitplanken des links-grünen Wahlprogramms geworfen haben, mit denen die Grünen Deutschland regieren und regulieren (Indianerhäuptling sagt man nicht), die Wirtschaft transformieren, die deutsche Staatsbürgerschaft großzügig verteilen, Einwanderung und Vielfalt stärken, Quoten einführen und letztlich die Gesellschaft umbauen wollen? Staatsziel soll die vielfältige Einwanderungsgesellschaft werden. Offen bleibt, wie der hoch verschuldete Staat das alles bezahlen soll.

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Das große Ganze, weiß Annalena Baerbock, die die Welt retten und unser Land entfesseln will, ist immer wahnsinnig komplex.

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