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Leserbrief - Zu „BVB tief im Minus“ (FN 10. August) Corona hat Spuren hinterlassen

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Die Bilanz-Pressekonferenz zum Geschäftsjahr 2020/2021 der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA hat gezeigt, dass Geschäftsführer Watzke mit seiner Prognose von einem zu erwartenden Minus über etwa 75 Millionen Euro fast richtig lag (72,8 Millionen euro). Dabei machten die fehlenden Einnahmen an Eintrittskarten und Stadion-Catering in der Bundesliga und Champions League alleine rund 45 Millionen Euro aus. So hinterließ die Corona-Pandemie ihre Spuren.

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Was im FN-Beitrag zu kurz kam: Der BVB muss dennoch nicht am Hungertuch nagen, denn das Eigenkapital des Vereins liegt unter Berücksichtigung des Verlustes, immer noch bei 232 Millionen Euro. Im Vergleich zum Revier-Nachbarn Schalke 04, mit kolportierten 200 Millionen Euro Verbindlichkeiten, wie auf Rosen gebettet! Auch die BVB-Aktionäre quittierten die Mitteilung nicht negativ, denn der Aktienkurs stieg seither gar um rund 4,5 Prozent. Und der Transfererlös von Jadon Sancho in Höhe von 85 Millionen Euro wirkt sich erst im Geschäftsjahr 2021/2022 aus.

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