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Leserbrief - Zu "Warum liegt Heimat in der Zukunft, Herr Kufeld?" (FN 18. März) "Blödsinnige Debatte um Wörter"

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Wieder einmal ein schönes Beispiel, wie durch die Infragestellung eines an sich harmlosen Wortes unsere Kultur, Sprache, Zusammenhalt der Bevölkerung, ein kleines Stück mehr demontiert wird.

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Seit zirka 45 jahren, seit die sogenannten "68-iger"den Marsch durch die Institutionen begannen, wird mit wachsendem Erfolg daran gearbeitet, alle Symbole, die unser Staatswesen ausmachen, möchten doch bitte in der Versenkung verschwinden .Flagge, unsere über 1000-jährige Geschichte, Nationalfeiertag? Wir haben die Mannschaft, für wen spielt diese Mannschaft? Egal.

Wo ein Mensch herkommt, wohin er geht,die Menschen sind stoz auf ihre Herkunft, Sprache, Kultur, Glauben. Nur in diesem Land könnten die, die schon länger hier leben, von denen, die erst seit kurzem hier leben, etwas lernen. Ein wenig nationales Selbstwertgefühl steht jedem Menschen zu, auch uns.

Eine so blödsinnige Debatte um Wörter und Begriffe wird nur hierzulande geführt. Das alles dient dem Wohle derer, die schon länger hier leben. Wollen sie in einem unbenannten Landstrich leben, mit Menschen, die nichts mehr gemeinsam haben, die in der digitalen Zukunft umherhuschen? Nach dem Motto: kaum bin ich hier, muss ich fort. Wir, Entwurzelte, Getriebene, vom Einkaufscenter zum Job und zurück? Ist das die neue schöne fegefeuerbereinigte Welt? Ich gehöre nicht zu den "68-iger", ich habe auch die bösen zwölf Jahre nicht mitmachen müssen, mir liegt etwas an meinem Land, in dem ich lebe. Für Leute mit anderer Meinung, entschuldigen sie, bitte, dass ich geboren bin.

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