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Leserbrief - Zu „Iran warnt EU vor Mission“ (FN, 29. Juli) „Bei den USA anklopfen“

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Es ist schon dreist, wenn der neue britische Premier Johnson, der einen ungeordneten Brexit anstrebt, nun diese EU-Staaten darum bittet, einer Schutzmission für Öltanker im Persischen Golf zuzustimmen. Dabei hat der Iran mit der Festsetzung eines unter britischer Flagge laufenden Öltankers nur das gleiche getan, was die Briten mit einem iranischen Tanker auch taten.

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Wenn Johnson jetzt eine Schutzmission installieren will, dann möge er doch bei den USA anklopfen. Denn Trump hat schließlich die ganze Unruhe am Golf heraufbeschworen, indem er das Atomabkommen mit dem Iran grundlos einseitig aufkündigte, obwohl die internationale Atomenergiebehörde keine Verstöße des Iran testierte.

Helge Schneider stellt in seinem Kommentar „Am Rande“ auf Seite zwei der gleichen FN-Ausgabe fest,dass mit Johnson nun ein „zweiter blonder Fiffi“ nach Trump an der Macht ist und Populismus für beide Trumpf ist. Da möchte man in Anlehnung an den Christopher Street Day auf Seite eins der FN-Ausgabe beiden empfehlen: „Talk“, oder besser, „twitter together, like lovers do“.

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