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Leserbrief - Zu „Verjährung droht“ (FN 4. Dezember) Bank rechtzeitig auffordern

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Dieses Thema um die Verzinsung von langfristigen Prämiensparverträgen kommt zum x-ten Male auch im Wirtschaftsteil der FN zur Sprache. Jetzt geht es um deren Verjährung. In diversen Leserbriefen habe ich darauf hingewiesen, dass sich Betroffene an das Urteil des Bundesgerichtshofes halten sollen, der in seinem Urteil AZ: XI ZR 140/03 vom 17. Februar 2004 entschied, dass Kreditinstitute keine hausinterne Zinsklausel verwenden dürfen, die ihr weitgehende Zinsänderungsmöglichkeiten einräumt, ohne sich dabei an Bezugsgrößen des freien Kapitalmarktes orientieren zu müssen.

Deshalb sollten die Bankkunden rechtzeitig die Bank auffordern, ihnen die externe Bezugsgröße der Zinsberechnung zu nennen und eine Nachberechnung ihres Vertrages verlangen. Dann kann der Kunde die Berechnung nachvollziehen, indem er von der Deutschen Bundesbank die entsprechenden Monatsberichte der Zinsentwicklung für die betreffenden Jahre anfordert. Ich spreche aus Erfahrung, denn nach einer Falschberechnung meiner Bank, habe ich mit einer Klage vor dem Landgericht Würzburg einen Mehrbetrag von 3200 Euro erwirkt.

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