AdUnit Billboard

Hier hat der Leser das Wort - Zum Bericht „Ein Schiff für Flüchtlinge“ (FN, 13. September) „Auf neuen Martin Luther angewiesen“

Lesedauer

Hat sich das Warten auf einen neuen Martin Luther in der evangelischen Kirche jetzt erübrigt?

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Endlich geschieht etwas, man schickt ein Schiff an die Küste vor Lybien, um Menschen zu retten Man mischt jetzt mit in den Aufgaben der Politik – ist das die Rückbesinnung auf den eigentlichen Auftrag, auf welchen viele gewartet haben?

Man nimmt dabei zwangsläufig und in erster Linie Leute auf, die aus den zehn schlimmsten Verfolgerländer von Christen kommen, während man schweigt und wegsieht, wie die in diesen Ländern gequält und umgebracht werden. Laut Open Doors wurden allein 2018 tausende Christen von muslimischen Milizen umgebracht, Häuser niedergebrannt, Kirchen zerstört – fast kein einziges deutschsprachiges Medium hat darüber berichtet. Kirchenvertreter schweigen zu diesen Vorfällen. auf ihre dringende Hilfe warten die Verfolgten vergebens.

Sie retten lieber Peiniger dieser Christen und importieren Juden- und Christenhass mit. Sie helfen nicht zuerst den Glaubensgenossen, wie es in der Bibel steht. Was soll man noch von diesen Vertretern erwarten, die mit Sicherheit nicht ein christliches Traktat auf diesem Rettungsschiff verteilen werden. Die entscheidende Frage ist aber nicht, wie viele Schiffe diese Kirche noch schickt, sondern wie lange ein Schiff, das sich evangelische Kirche nennt, sich mit dieser Richtung noch über Wasser halten kann.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

2018 verließen dieses sinkende Schiff 220 000 Mitglieder, nicht nur wegen der Kirchensteuer. Viele Christen haben sich innerlich längst verabschiedet. Diese Kirche ist auf einen neuen Martin Luther angewiesen dringender als damals vor 500 Jahren.

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1