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Leserbrief - Zu „Zusatzeinkommen aus ETFs?“ (FN, 23. November) Aspekte oberflächlich zusammengestellt

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In dem Artikel wird offensichtlich berichtet, dass jemand, der nicht vom Fach ist, eine Verbraucherzentrale und einen Finanzökonomen, der auch einen Blog betreibt, befragt, davon berichtet und seine Schlüsse zieht.

Zur Geldanlage in ausschüttende ETF wird irrtümlich berichtet: „ Man erhält regelmäßig Geld.“ und „Dennoch können Anlegerinnen und Anleger die regelmäßigen Gelder zum Beispiel für Anschaffungen einplanen.“ Tatsächlich sind nur die Abstände zwischen den Terminen regelmäßig, an denen man erfährt, ob der Fonds eine Rendite abwirft und in welcher Höhe. So kann man meines Erachtens keine Ausgaben planen.

Weiterhin wird auch noch unterstellt, man könne sich ein monatliches Zusatzeinkommen sichern, was nicht zutrifft.

Durch die Behauptung, es sei wichtig, dass die Kosten eines Fonds vertretbar sind, darf man sich nicht zu der falschen Schlussfolgerung verleiten lassen, geringe Kosten würden den Zugewinn für den Anleger erhöhen. Die Kosten werden schon bei der Berechnung der Rendite berücksichtigt. Meine Gegenargumente beruhen auf der Anlageberatung der Stiftung Warentest, die leicht und preiswert über test.de oder die Monatszeitschrift Finanztest erreichbar ist.

Die vom Bundestag gegründete Stiftung ist neutral und unabhängig und verdient nicht am Kauf von Finanzprodukten.

Der Artikel stellt einige Aspekte des Sparens mit ETF unterschiedlich oberflächlich zusammen und ist nach meiner Meinung für die Beratung von niemandem geeignet.

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