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Leserbrief - Zu „Die Herausforderin“ (FN, 22. September) „Altbacken, arrogant, verkrampft“

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Mit Erstaunen habe ich den Artikel über Ministerin Eisenmann gelesen. Dort steht wörtlich: „Die Bildungspolitik ist Eisenmanns möglicher wunder Punkt“. Die CDU-Spitzenkandidatin hat also ihren wunden Punkt genau in dem Bereich, für den sie als Kultusministerin Verantwortung trägt.

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Die Kritik an ihr könnte diese Zeitung restlos füllen. Daher kann ich nur eine kurze Auswahl geben – und diese mit Sätzen aus dem Artikel vergleichen, die besonders zynisch klingen in Anbetracht des Chaos, das vier Jahre Eisenmann Lehrern, Erziehern, Eltern und Schülern gebracht haben. „Eisenmann will zuhören“: „Frau Eisenmann hat uns Eltern aggressiv und konsequent ignoriert“ (Ex-Landeselternbeirat-Chef Rees).

„Eisenmann will’s wissen“: „Im Gegensatz zu den Schülern, welche Ihr mit Respekt gegenübergetreten sind, scheint die Kultusministerin sich selbst nicht beherrschen zu können. Stattdessen werden die Schüler von ihr mehrfach mit ,ja, ja, ich habe das verstanden‘ oder anderen Zwischenrufen unterbrochen“ (Schüler-Petition).

„Eine Politikerin versteht die Sorgen der Bürger“: „Ihr Fahrplan ist für uns Eltern ein Schlag ins Gesicht und geht an unserer Realität und der unserer Kinder vorbei“ (Elternbeirat Heidelberg).

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„Eisenmann betrachtet die Kultuspolitik eher als die Chance, um sich (...) zu profilieren“: „Ich möchte keine Ministerpräsidentin Eisenmann“ (GEW-Landeschefin Moritz).

„Eisenmann gibt sich selbstkritisch“: „Bei Frau Eisenmann habe ich die Hoffnung aufgegeben“ (Rees). „Altbacken, arrogant, verkrampft“ – so bezeichnete Eisenmann 2019 ihre Partei, die CDU. Wer mag da noch widersprechen?

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