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Leserbrief - Zu „Badische Geheimnisse“ (FN 4. Juli) „Abschenken“ verhindern

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Sehr geehrter Herr Hofmann, mit Ihrem Leserbrief haben Sie die breite Öffentlichkeit über Änderungen des Badischen Tennisverbandes irritiert. Ich denke, dass lediglich aktive Tennisspieler mit der Änderung der Spielwertung zurecht kommen.

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Im Badischen Tennisverband wurde seit Jahren über diese Neuerung diskutiert. In entsprechenden Medien wie „Baden-Tennis“(Erscheinungsweise monatlich) wurde über die angedachte Neuerung mehrmals berichtet. Auch waren alle Tennisvereine um entsprechende Anregungen aufgefordert worden.

Über den Sinn der Neuregelung haben Sie leider kein Wort verloren. Richtig ist, dass seit dieser Spielzeit die erzielten Matchpunkte für die Tabelle maßgebend sind. Dies trifft auf alle Vereine des Badischen Tennisverbandes zu, nicht nur auf Beckstein, Hardheim.

Warum erfolgte die Neuregelung? Mit der Änderung will man verhindern, dass der Usus des „Abschenkens der Doppelspiele“ fortgesetzt wird. Bei der alten Zählweise wurden die Doppelspiele oft nicht mehr gespielt, wenn zum Beispiel nach fünf oder sechs Einzeln das Medenspiel praktisch schon entschieden war. Da, wie bereits erwähnt, nur noch die Matchpunkte zählen, können auch die eventuell gewonnen Doppelspiele von enormer Wichtigkeit sein. Es ist durchaus möglich, dass eine Mannschaft mit einer oder sogar eventuell zwei knappen Niederlagen bei hohen Siegen in den restlichen Spielen sogar noch die Meisterschaft in der Liga erreichen kann.

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Ich denke, dass alle aktiven Tennisspieler den Spielmodus kennen. Ob die breite Öffentlichkeit interessiert ist, wage ich zu bezweifeln.

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