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Tornados sind veraltete Klimakiller

Sabine Holroyd zu den Flügen der Tornados

Veröffentlicht
Kommentar von
Sabine Holroyd
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Exakt an dem Tag, als das EU-Parlament beschloss, Autos mit Verbrennermotor ab 2035 zu verbieten, schickte die Bundeswehr Tornados auf Übungsflüge übers Taubertal.

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Nach Berechnungen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt ergibt sich bei solch einem Flugzeug durch die Verbrennung von Kerosin ein durchschnittlicher Kohlendioxidausstoß von mehr als zwölf Tonnen pro Flugstunde – bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 5000 Litern oder vier Tonnen Kerosin.

Was man darüber hinaus mit diesem Geld alles machen könnte in Zeiten, in denen viele Menschen nicht wissen, wie sie ihre nächste Öl- oder Gasrechnung bezahlen und wie sie ganz allgemein über die Runden kommen sollen . . .

Zudem sind die Tornados über 40 Jahre alt – die ersten Maschinen wurden 1981 an die Bundeswehr ausgeliefert.

Und solche veralteten Klimakiller jagen also teilweise bis zu 150 Meter tief durch die Lande. Da wird einem nicht nur aus ökologischen Gründen angst und bange.

Doch wir leben leider in äußerst sensiblen Zeiten. Wenn diese Flüge unbedingt sein müssen – warum wird man dann nicht wenigstens vorgewarnt?

Jeder Probealarm der Sirenen wird angekündigt – wenn er denn funktioniert.

Natürlich gibt es im Verteidigungsfall auch keine Vorwarnung. Man kann nur hoffen, dass er auch niemals eintreten wird und der Himmel hier – wie einmal ein Ukrainer zu mir sagte – friedlich bleiben wird.

Redaktion Im Einsatz für die Lokalausgabe Tauberbischofsheim

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