Sportlicher Input fehlte

Michael Fürst zur Situation bei den Würzburger Kickers

Von 
Michael Fürst
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Und zack, da war auch der dritte Trainer der Saison weg: Nach Michael Schiele und Marco Antwerpen hat auch das Wirken von Bernhard Trares die Verantwortlichen beim Aufsteiger Würzburger Kickers nicht überzeugt. Aber: Die Trennung ist richtig, weil die sportliche Entwicklung stagnierte und einem die Fantasie fehlte, wie diese Mannschaft mit diesem sportlichen Input des Trainerteams den Klassenerhalt noch schaffen wollte. Die Schimpftiraden auf die Schiris und die eigenwilligen Spielanalysen, wie die gegen Regensburg („Wir hätten zur Pause 3:0 führen müssen.“), haben Trares zudem geschwächt. Die Frage, warum man die Länderspielpause verstreichen ließ, und die Trainerfrage erst zwei Tage vor dem Sandhausen-Spiel beantwortete, wird Vorstandsmitglied Schuppan bei einem Abstieg dem Aufsichtsrat gut begründen müssen. Noch interessanter als die „Personalie Trares“ ist die von Felix Magath. Der „Berater“, der zu Saison-Beginn so viel Einfluss nahm, wurde zur jüngsten Trainer-Beurlaubung nicht einmal mehr gefragt. Es würde deshalb nicht überraschen, wenn sich hier bald eine weitere Veränderungen ergeben würde...

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Ressortleitung Leiter der Redaktionen Buchen und Sport