Nicht reif für Schrottplatz

Michael Fürst zur Entwicklung des Fecht-Sports in "TBB"

Von
Michael Fürst
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Dass es bei den bitter nötigen Reformen im deutschen Spitzensport, und speziell im Fechten, nicht ohne schmerzhafte Entscheidungen abgehen wird, war von vorneherein klar. Dass sich nun allerdings der Fecht-Club gleich komplett von "der Ambition Spitzensport" verabschieden möchte, verwundert.

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Das wäre auch keine Reform, sondern eine Bankrotterklärung. Es wäre so, als würde man beim Kundendienst eines Autos einige reparable Mängel entdecken und es deshalb gleich auf den Schrottplatz karren.

Vielmehr gilt für das Fechten in "TBB", Kräfte zu bündeln und sich unter Umständen von mancher Waffe zu trennen, um somit frei werdende Ressourcen besser für chancenreichere Waffen einzusetzen. Das wäre ein harter, aber nachvollziehbarer Schritt.

Harald Stempfers Ansinnen, den verschwurbelten Fecht-Komplex zu entzerren, ist absolut unterstützenswert. Diese "Kreuz-und-quer-Zuständigkeiten" sind seit Jahren ein Hemmschuh des Spitzensports Fechten in Tauberbischofsheim. Bei einem künftigen "Verein für Breitensport" stellt sich dann allerdings die Frage, ob dieser noch hauptamtlich geführt werden muss.

Ressortleitung Leiter der Redaktionen Buchen und Sport