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Nicht aufgeben!

Heike Barowski zum Thema „Stadt der Weltmarktführer“

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Heike
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Stadt der Weltmarktführer – wie das klingt. Zugegeben, dieser Titel wäre für Wertheim ein perfekt gewähltes Werbeinstrument gewesen. Dennoch kann man die Ablehnung durch das Innenministerium verstehen, vor allem in Sachen Dauerhaftigkeit. Damit will niemand unterstellen, dass Weltmarktfirmen aus Wertheim abwandern. Aber Karlsruhe wird aufgrund seiner Struktur immer Fächerstadt bleiben, Eislebens Geschichte wird immer mit Luthers Lebensweg und Arnstadts sowie Leipzigs Historie immer mit Bachs Wirken verbunden sein.

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Auf der anderen Seite ist nicht zu verstehen, wieso sich das Innenministerium so schwer tut. Es hängen weder Gelder, noch Rechte oder Pflichten an diesem Titel. Erfüllt sollte er schon sein. Okay. Aber könnte man ihn denn nicht auch wieder aberkennen? Na, vielleicht wird dann das Kuddelmuddel zu groß.

Trotzdem sollte die Verwaltung nicht aufgeben, sich mittels Titel hervorzutun. Und wenn es mit „Stadt der Weltmarktführer“ partout nicht klappt, wie wäre es denn dann mit „Main-Tauber-Stadt“ oder – nicht ganz ernst gemeint: „Stadt ohne Titel“?

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